Erster Kräutertag

Im Odenwälder Freilandmuseum werden nicht nur Häuser ausgestellt, sondern in den dazugehörigen Bauerngärten auch die Pflanzen gezeigt, die zu einem typischen Nutzgarten früher gehörten. Während heute Gärten eher dekorativ angelegt werden hatte der Bauerngarten früher ganz andere Bedeutung. Er war Nutz- und Heilgarten zugleich. Gemüse und Salat aus dem eigenen Garten waren in Zeiten, in denen es noch keine Supermärkte und eingeflogenes Obst  und Gemüse aus Übersee gab, überlebenswichtig.

Was nicht sofort verzehrt wurde, wurde haltbar gemacht und diente als Nahrungsgrundlage für die Wintermonate.  Auch die Blumen des Bauerngartens fanden Verwendung als Grab- und Kirchenschmuck. 

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Den Schafen ging es wieder an die Wolle

Thementag stand auf dem Programm / Scheren und Verarbeitung der Wolle gezeigt

Im Freilandmuseum stand am Sonntag wieder die Schur der Schafe auf dem Programm. Die Besucher sahen, welche kulturellen Fertigkeiten der Mensch im Rahmen seiner Nutztierhaltung anwandte, um seinen Bedarf an Kleidungsstücken zu decken. Die Wurzeln der Schafzucht und der schnellen Massenproduktion liegen um 1800 in Australien. Im Museum ging der Hundheimer Schafscherer Karl- Norbert Greulich seinem Nebenberuf als Schafscherer nach. Greulich befreite die Tiere nicht nur von ihrer dicken Wolle, sondern schnitt ihnen auch die Klauen.

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Zutaten für eine Suppe gesammelt

Im Odenwälder Freilandmuseum fand am Gründonnerstag ein Kräuter-Workshop statt. Die ersten Kräuter im Frühling sollen den Körper kräftigen und Gesundheit verleihen, deshalb wurde früher traditionell zum Gründonnerstag eine „9-Kräuter-Suppe“ gekocht.

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