Mittelalterliches Steinkreuz


Von der Dreschhalle aus führt der Museumsrundgang über den Bachsteg zur Baugruppe Bauland. Auf dem Weg dorthin begegnen wir einem spätmittelalterlichen Steinkreuz, wie es im Odenwald und Bauland, den Landschaften der Flurdenkmäler, noch heute vielfach in Feld und Flur anzutreffen ist. Derartige Steinkreuze sind Zeugen der Rechts- und Glaubensgeschichte. Sie waren im Mittelalter Bestandteile von Rechtsvereinbarungen etwa bei Totschlag. Der Täter musste sich gegenüber den Angehörigen verpflichten, u. a. am Tatort ein solches "Sühnekreuz" zu setzen, um damit zur Ruhe des Toten beizutragen.

Das Odenwälder Freilandmuseum hat dieses erheblich beschädigt gewesene Exemplar, das bereits für den Abfall vorgesehen war, restaurieren lassen. Die genaue örtliche Herkunft ist unbekannt.

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