Museumspädagogisches Programm für Schüler

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Zu den wichtigsten Aufgaben eines Museums gehört die sachgerechte Vermittlung geschichtlicher Zusammenhänge mittels der vorhandenen Sachzeugnisse. Dies gilt insbesondere auch in Bezug auf die Vermittlung an nachwachsende Generationen. Diese Aufgabe hat in besonderem Maße auch ein Freilandmuseum, und so hat das Odenwälder Freilandmuseum, das die ländliche Kulturgeschichte unserer Region dokumentiert, seine Angebote in dieser Hinsicht bereichert.

So bietet das regionale Museum in Walldürn-Gottersdorf ein erweitertes museumspädagogischen Programm für Schüler an.

Beim Thema "Kindheit Anfang letzten Jahrhunderts" ist jetzt auch ein Bestandteil vorgesehen, bei dem die Schüler durch Schreiben mit dem Griffel auf Schiefertafeln sich in das Schreibgefühl und die Schreibkünste ihrer Altersgenossen von vor rund 100 Jahren einfühlen können. Dabei darf auch die alte deutsche Schrift, die bis 1941 die Schreibnorm in Deutschland war, ausprobiert werden (Klassen 1-6).

Beim Thema "Bäuerliches Leben um 1920" wird zu Ende der Führung ein altes Kinderspiel gespielt (Klassen 1-6).

Beide Ergänzungen haben das Ziel, die Kinder durch aktives gemeinschaftliches Mitmachen und Nacherleben zu motivieren.

Zum Weiteren sind neue Themen ins Programm genommen worden. So wird etwa ein traditioneller Bauerngarten genauer unter die Lupe genommen unter dem Motto: "Der Bauerngarten - Uromas Garten als Supermarkt und Apotheke" (alle Altersstufen).

Wählt man "vom Korn zum Brot" werden die verschiedenen Getreidesorten, ihr Anbau und die Verarbeitung zu Brot in vorindustrieller Zeit anschaulich behandelt.

Alles in allem also ein ausführliches Angebot, altersgerecht vermittelt, das der heutigen Schulgeneration Einblicke in die Lebensbedingungen einer noch gar nicht lange zurückliegenden, aber erstaunlich schnell gänzlich unbekannt gewordenen  Vergangenheit  ermöglicht.

Download Pädagogisches Program [PDF - 3,96 MB]